Der Kam­mer­chor Wei­denau führt  am Sonn­tag, 30. Okto­ber um 17.00 Uhr in St. Micha­el ein beson­de­res Werk auf: das Sta­bat Mater des zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­nis­ten Karl Jenkins (*1944).

Jenkins nutzt in sei­nem Sta­bat Mater nicht nur tra­di­tio­nel­le Stil­mit­tel der Klas­sik, son­dern auch ein welt­um­span­nen­des Musik-Voka­bu­lar von eth­ni­schen Klän­gen ver­schie­dens­ter Kul­tur­krei­se. Der Text des Sta­bat Mater erscheint nicht nur auf latei­nisch, son­dern eben­so hebrä­isch, grie­chisch, ara­mä­isch (die Spra­che Jesu) und eng­lisch – und spannt so einen Bogen zwi­schen alt und neu, zwi­schen Ori­ent und Okzident.

Die Beset­zung von Sta­bat Mater ent­hält alte Instru­men­te und Ton­ar­ten aus dem Nahen Osten/Heiligen Land: Schlag­zeug wie Dara­bu­ca, Def, Dohol­la und Riq, das Dop­pel­blatt-Holz­blas­in­stru­ment Ney und neben west­li­cher Har­mo­nie auch ori­en­ta­li­sche Skalen.

Neben dem Kam­mer­chor Wei­denau und der Came­ra­ta Instru­men­ta­le Sie­gen unter der Gesamt­lei­tung von DKM Hel­ga Maria Lan­ge wir­ken als Solis­ten mit: Başak Ceber (Alt-Solo und eth­ni­sches Solo), Murat Cak­maz (Eth­ni­sche Flöte/Ney), Tho­mas Käss­ner und Ste­phan Schott (Per­cus­sion) und Die­ter Moers (Orgel).

Wegen der Innen­re­no­vie­rung von St. Joseph wird das Kon­zert nach St. Micha­el, Kam­pen­stra­ße 46 ver­legt. Ein­tritts­kar­ten (15 €, erm. 12 €) sind an der Abend­kas­se in St. Micha­el erhältlich.