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Aktu­el­les aus dem pastoralen Raum


24-Stun­den-Gebet in St. Marien, Freudenberg

24-Stun­­den-Gebet in St. Marien, Freudenberg

Die katho­li­sche Pfar­rei Hei­li­ge Fami­lie lädt zum Welt­ge­bets­tag um geist­li­che Beru­fun­gen zu Gebets­stun­den in Freu­den­berg ein.  „In der Lie­be ver­wur­zelt“ – so lau­tet das The­ma zum 63. Welt­ge­bets­tag um geist­li­che Beru­fung, der am Sonn­tag, 26. April 2026 welt­weit begangen…

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Kin­der­wall­fahrt am 31.05.2026

Kin­der­wall­fahrt am 31.05.2026

Die 16. Kin­der­wall­fahrt des Erz­bis­tums Pader­born fin­det am 31. Mai 2026 unter dem Mot­to „Frie­den, bit­te!“ auf dem Schüt­zen­platz in Pader­born statt. Wie­der berei­ten wir vie­le span­nen­de und abwechs­lungs­rei­che Ange­bo­te vor und freu­en uns auf ein fröh­li­ches Glaubensfest…

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Wei­te­re Neuigkeiten

Geist­li­cher Impuls

  • Geist­li­cher Impuls | April 2026

    Leben besiegt den Tod– die­se Bot­schaft brau­che ich in die­sen Tagen beson­ders. Krie­ge in der Welt rücken uns den Tod bedrü­ckend nahe. Bil­der von Zer­stö­rung, Leid und Flucht las­sen uns nicht los. In unse­rer Gesell­schaft ist es unru­hig und oft lieb­los gewor­den. Wir haben ver­lernt, ein­an­der pro­duk­tiv zuzu­hö­ren, auf­ein­an­der zuzugehen.

    In die­sen Wochen muss­te ich an ein Gedicht von Scha­lom Ben-Cho­rin den­ken. 1942, mit­ten im Schre­cken des Zwei­ten Welt­kriegs und der Ver­nich­tung sei­nes Vol­kes, schrieb er vom Leben – dem Tod zum Trotz. Sein Gedicht „Das Zei­chen“ spricht vom blü­hen­den Mandelzweig:

    „Freun­de, dass der Man­del­zweig wie­der blüht und treibt,
    ist das nicht ein Fin­ger­zeig, dass die Lie­be bleibt? […]
    Tau­sen­de zer­stampft der Krieg, eine Welt ver­geht.
    Doch des Lebens Blü­ten­sieg leicht im Win­de weht.“

    Mit­ten im Grau­en hält er Aus­schau nach einem Zei­chen. Der Man­del­zweig wird für ihn zum Fin­ger­zeig: Das Leben ver­geht nicht. So vie­le Schreie auch zu hören sind – das Leben bleibt.

    Der Man­del­zweig ist auch ein bibli­sches Bild. Im Buch des Pro­phe­ten Jere­mia fragt Gott: „Was siehst du?“ – „Einen Man­del­zweig“, ant­wor­tet Jere­mia. Und Gott spricht: „Ich wache über mein Wort und füh­re es aus.“ (Jer 1,11f.)

    Der früh blü­hen­de Man­del­zweig wird so zum Hoff­nungs­zei­chen: Gott steht zu sei­nem Wort, und die­ses Wort ver­heißt uns Leben.

    Wo blüht der Man­del­zweig in die­sen Tagen?

    Ich sehe ihn in den vie­len Zei­chen der Nächs­ten­lie­be: in Men­schen, die sich hier im pastoralen Raum dia­ko­nisch enga­gie­ren, die zuhö­ren, trös­ten und ermu­ti­gen, die ande­re nicht im Stich las­sen und die Welt der Men­schen für klei­ne und gro­ße Momen­te ins Licht dre­hen. Ich sehe ihn über­all dort, wo Men­schen nicht weg­schau­en, son­dern handeln.

    Die­ses Enga­ge­ment ist oft sehr lei­se. Es weht „leicht im Win­de“. Aber es ist ein star­kes Zei­chen. Es wider­spricht dem Tod. Es setzt allem Nega­ti­ven die Lie­be entgegen.

    Ostern erzählt genau davon: Das Leben siegt. Nicht laut und tri­um­phie­rend, son­dern oft unschein­bar – wie ein blü­hen­der Zweig.

    Trotz aller Zukunfts­sor­gen möch­te ich dar­an fest­hal­ten:
    Der Tod hat nicht das letz­te Wort.
    Die Lie­be gewinnt. Das Leben siegt.

    Ich wün­sche Ihnen und Euch ein geseg­ne­tes Oster­fest und viel Freu­de beim Ent­de­cken vie­ler blü­hen­der Mandelzweige!

    Han­nes Klein

     

     

     

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