Pastoraler Raum Siegen-Freudenberg Silhouette

Aktu­el­les aus dem pastoralen Raum


Mögen Engel dich beglei­ten — Ein­füh­rung von Pfar­rer Hoenemann

Mögen Engel dich beglei­ten — Ein­füh­rung von Pfar­rer Hoenemann

Im Wes­ten unse­res Pastoralen Rau­mes wur­de jetzt Andre­as Hoe­ne­mann als Pfar­rer der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Ober­holz­klau und Ober­fisch­bach durch Super­in­ten­den­tin Kers­tin Grü­nert ein­ge­führt. Hoe­ne­mann war nach der Vikars­zeit in Wer­dohl zuletzt Pfar­rer in…

mehr lesen
60 Jah­re kfd-Gym­nas­tik­grup­pe Freudenberg

60 Jah­re kfd-Gym­nas­­ti­k­­grup­­pe Freudenberg

Seit 60 Jah­ren exis­tiert die kfd-Gym­nas­tik­grup­pe St. Marien Freu­den­berg. Die­ses Jubi­lä­um begin­gen die Frau­en mit einer klei­nen Fei­er im Gemein­de­haus. Sport­be­geis­ter­te Frau­en tref­fen sich don­ners­tags­abends in der Turn­hal­le der Grund­schu­le Freu­den­berg. Zur Zeit hat der…

mehr lesen
Zukunfts­werk­statt Familienkirche

Zukunfts­werk­statt Familienkirche

Am Sams­tag, den 17. Janu­ar 2026, lädt der Sach­aus­schuss Fami­lie vom Pastoralen Raum Sie­gen-Freu­den­berg von 10.00 bis 12.00 Uhr ganz herz­lich zur Zukunfts­werk­statt “Fami­li­en­kir­che” ein. Treff­punkt ist im Pfarr­heim der St. Marien-Kir­che in der Wen­scht, um gemeinsam…

mehr lesen
$

Wei­te­re Neuigkeiten

Geist­li­cher Impuls

  • Geist­li­cher Impuls | Novem­ber 2025

    Weih­nach­ten – wenn Hoff­nung ankommt

    Weih­nach­ten steht vor der Tür. Die­ses Fest ist mehr als ein ver­trau­tes Fest im Kalen­der. Wir Chris­tin­nen und Chris­ten fei­ern ein lei­ses Wun­der, das jedes Jahr neu über­rascht, gera­de dann, wenn wir nicht mehr damit rech­nen. Zwi­schen All­tag und Eile, zwi­schen Dun­kel­heit und Sehn­sucht geschieht etwas: Hoff­nung wird spür­bar! Nicht laut und glän­zend, son­dern still und men­schen­nah. 

    Da gibt es in der Weih­nachts­ge­schich­te den muf­fe­li­gen Her­bergs­va­ter, der eigent­lich doch nur sei­ne Ruhe haben will – und dann steht da plötz­lich die­ses Paar, der Mann und die hoch­schwan­ge­re Frau. Er seufzt, zögert – und öff­net schließ­lich doch die Tür. Viel­leicht ist es genau das, was Weih­nach­ten meint: Ein Herz, das sich öff­net, obwohl es kei­nen Platz mehr hat. 

    Da gibt es die Engel bei den Hir­ten auf dem Feld, die sin­gen: „Fürch­tet euch nicht!“ – mit­ten in der Nacht, mit­ten in die Dun­kel­hei­ten die­ser Welt. Sie sin­gen davon, wonach wir uns so sehr seh­nen. Sie sin­gen von Frie­den, von Freu­de, von einer Hoff­nung, die all die Ängs­te und Unsi­cher­hei­ten des Lebens ver­drän­gen kann. 

    Und da gibt es natür­lich Gott, der Mensch wird. Nicht im Glanz der Mäch­ti­gen, nicht in den siche­ren Mau­ern einer hei­li­gen Welt, son­dern in unse­rer offe­nen, gren­zen­lo­sen Welt der Men­schen. In einem Stall. Zwi­schen Stroh und Atem, zwi­schen Zwei­fel und Stau­nen. 

    An Weih­nach­ten wer­den wie­der vie­le Men­schen die Kir­chen in unse­rem Pastoralen Raum besu­chen. Jede und jeder kommt mit der je eige­nen Weih­nachts­freu­de, viel­leicht man­che auch mit den Las­ten ihres Lebens auf dem Her­zen. Und dann kann das Fest gefei­ert wer­den: 

    Momen­te der Stil­le, in denen Hoff­nung spür­bar wird. 

    Ein Blick, ein Lächeln, ein Lied – und plötz­lich ist sie da, die­se lei­se Gewiss­heit: 

    DU bist NICHT allein. Gib der Hoff­nung Raum in dir! 

    Möge die­se Hoff­nung uns alle tra­gen, ver­wan­deln und wär­men – so wie damals das Kind im Stall die Welt ver­wan­delt hat. Geben wir ihm auch heu­te die Chan­ce. 

    Ich wün­sche Ihnen ein fro­hes Weih­nachts­fest und einen guten Start in ein hoff­nungs­vol­les Jahr 2026.

    Han­nes Klein 

     

     

     

0