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Aktu­el­les aus dem pastoralen Raum


Auf­ein­an­der zuge­hen — Licht­mess­emp­fang der Gremien

Auf­ein­an­der zuge­hen — Licht­mess­emp­fang der Gremien

Auf­ein­an­der zuge­hen…. …unter die­sem Leit­satz stand ein Tref­fen der Pfarr­ge­mein­de­rä­te, Kir­chen­vor­stän­de, Gemein­de­teams und der Steue­rungs­grup­pe des Pas­to­ral­ver­bun­des.  Ein­ge­la­den zu die­sem „Licht­mess­emp­fang“ hat­te der Pas­to­ral­ver­bund­s­rat. Ca. 60 Men­schen tra­fen sich…

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Wei­te­re Neuigkeiten

Geist­li­cher Impuls

  • Geist­li­cher Impuls | Febru­ar 2023/1

    Haben Sie eine Hannah/Hanna in Ihrem Bekann­ten­kreis? Im Jahr 2022 war die­ser Name auf Platz 5 der deut­schen Namens­hit­lis­te. Am 2. Febru­ar fei­ern wir ihren Namens­tag, gemein­sam mit „Sime­on“, wenn wir das Fest „Dar­stel­lung des Herrn“, bes­ser bekannt als Licht­mess, feiern.

    Han­na  wird im Gegen­satz zu Sime­on aus­drück­lich als Pro­phe­tin bezeich­net. Bei Sime­on lässt die Bibel sei­ne Wor­te zu uns spre­chen,  bei Han­na ist es mehr ihr Leben, ihr Lebens- und Glau­bens­zeug­nis. Nach nur 7 Jah­ren Ehe wur­de sie Wit­we und leb­te fort­an im Tem­pel, um Gott Tag und Nacht zu die­nen. Sie hät­te als Wit­we allen Grund gehabt sich zu bekla­gen und sich zu beschwe­ren. Aber sie wid­met ihr wei­te­res Leben Gott und leb­te im Tem­pel, wo sie 84jährig end­lich dem her­bei­ge­sehn­ten Ret­ter, Jesus, begeg­ne­te. 

    Viel­leicht haben Sie wie ich ein Bild vor Augen: eine hoch­be­tag­te Frau, mit zahl­rei­chen Fal­ten, die von ihrem beweg­ten Leben erzäh­len, gebeugt vom Alter, hält ein klei­nes Baby wie einen wert­vol­len Schatz in den Armen, strei­chelt und lieb­kost es, weil sie weiß: die­ses Kind ist die Ant­wort auf all ihr Beten und Hof­fen, die (be)greifbare Zusa­ge Got­tes — ich bin da! 

    Und wäh­rend die Wor­te Sime­ons „ Nun lässt du, Herr, dei­nen Knecht, wie du gesagt hast, in Frie­den schei­den, denn mei­ne Augen haben das Heil gese­hen“ sei­ne Bereit­schaft zei­gen, nun die Kof­fer in die Ewig­keit zu packen, da alles Wich­ti­ge erle­digt ist, kommt Han­na zu einem ganz ande­ren Schluss. Sie „pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlö­sung Jeru­sa­lems war­te­ten.“ Sie ent­deckt, dass sie eine wich­ti­ge Auf­ga­be erfül­len kann:

    Sie teilt ihre Freu­de und ihre Hoff­nung mit, erzählt mit Begeis­te­rung von ihrer Begeg­nung mit Gott im klei­nen Kind. Vor mei­nem geis­ti­gen Auge sehe ich sie vor mir: die Freu­de ins Gesicht geschrie­ben, mit neu­em Schwung und Lebens­mut geht sie, wenn auch auf einen Stock gestützt, umher und teilt die­se Freu­de aus, damit auch ande­re, die eben­falls die­se Zusa­ge Got­tes brau­chen, sie hören.

    War­um ich Ihnen davon erzäh­le? Aus Dank­bar­keit für alle älte­ren Men­schen, die auch heu­te unse­re Gemein­den tra­gen und in unse­ren Gemein­den dafür sor­gen, dass Han­nas Bot­schaft auch 2023 nicht ver­klingt! Danke!

     

    Ihre Alex­an­dra Pod­sta­wa ofs,
    Gemein­de­refen­tin

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