Mit sechs Kin­dern und Hund kam die Fami­lie vom Ensem­ble RELIGI­MUZ am Frei­tag vor dem Kon­zert in einem ver­ros­te­ten Bul­li mit ukrai­ni­schem Auto­kenn­zei­chen ins Sie­ger­land ange­reist. Am 3. März ist ihnen die Flucht aus ihrem Hei­mat­land gelungen.

Erfreu­li­cher­wei­se konn­te die kom­plet­te Fami­lie im Pil­ger­zim­mer des Pfarr­hei­mes St. Marien/Freudenberg unter­ge­bracht wer­den. Herz­li­chen Dank an Elvi­ra Moser vom Kir­chen­vor­stand, Ehe­paar Rena­te und Wolf­gang Hein, die bei der “Freu­den­ber­ger Tafel” aktiv sind und Frau Peters-Lude­wig, die sich bei der Klei­der­kam­mer enga­giert, für die Hil­fe bei der Ver­pfle­gung, der Neu­ein­klei­dung der Fami­lie und Betreu­ung der Kin­der wäh­rend des Konzertes.

Nadi­ya Pakosh (Gesang und Cel­lo) und Oleh Kolos (Gesang, Vio­li­ne und Key­board), bei­de stu­dier­te Berufs­mu­si­ker aus Lem­berg, haben sehr stim­mungs­vol­le ukrai­ni­sche Hym­nen und tra­di­tio­nel­le Gesän­ge vor­ge­tra­gen, visu­ell hin­ter­legt mit ein­drucks­vol­len Land­schafts­auf­nah­men und Hei­li­gen­bil­dern aus der Ukraine.

Herz­li­chen Dank auch an die Konzertbesucher/innen für die groß­zü­gi­gen Geldspenden.