Kir­che und His­to­rie der Pfar­rei St. Marien

St. Marien Freudenberg

Kur­ze Geschich­te von Pfar­rei und Kir­che St. Marien Freudenberg

Am 11. Novem­ber 1859 wur­de durch die bischöf­li­che Behör­de in Pader­born eine Seel­sor­ge­stel­le in Freu­den­berg ein­ge­rich­tet. Der Geist­li­che führ­te den Titel “Mis­sio­na­ri­us”, die Gemein­de hieß Mis­si­ons­pfar­rei. Sie umfass­te das gesam­te Gebiet des Amtes Freu­den­berg mit 22 poli­ti­schen Gemein­den und den drei Kirch­spie­len Freu­den­berg, Ober­fisch­bach und Ober­holz­klau. Als ers­ter Seel­sor­ger wur­de der bis­he­ri­ge Kaplan Fried­rich Wihelm Schmidt aus Net­phen durch die bischöf­li­che Behör­de ein­ge­stellt. Eine leben­di­ge Gemein­de zu schaf­fen, war der Schwer­punkt sei­ner Arbeit.

Die ers­te Kir­che (1875 – 1965)

Nach­dem die Freu­den­ber­ger Katho­li­ken vie­le Jah­re in Gebets­sä­len beten muss­ten, wur­de 1874 der Grund­stein für eine Kir­che gelegt. Im 29. Novem­ber 1875 erhielt die neue Kir­che durch Pas­tor Ber­horst die kirch­li­che Weihe.

Von 1958 bis 1980 führ­te Pfar­rer Theo­dor Kor­te die Gemein­de. Er konn­te gleich im ers­ten Jah­re sei­ner Amts­zeit (1959) das 100-jäh­ri­ge Bestehen der Pfarr­ge­mein­de fei­ern. Erz­bi­schof Lorenz Jae­ger war mit vie­len Pries­tern der Nach­bar­ge­mein­den zur kirch­li­chen Fei­er gekom­men. Er zele­brier­te die Pon­ti­fi­kal­mes­se und erteil­te über 100 jun­gen Chris­ten die hl. Fir­mung. Als er an die­sem Tag den über­füll­ten Kir­chen­raum erleb­te und über den bau­li­chen Zustand des Got­tes­hau­ses infor­miert wur­de, gab er den Freu­den­ber­gern den Rat, eine neue, grö­ße­re Kir­che zu bauen.

Aktu­el­le Kirche

Wäh­rend vie­ler Akti­vi­tä­ten inner­halb des Gemein­de­le­bens rück­te der Tag des 1. Spa­ten­stichs für den Bau einer neu­en Kir­che immer näher: Es war der 17. Juni 1963. Die kirch­li­che Grund­stein­le­gung fand am 6. Okto­ber 1963 statt. Am Sonn­tag Gau­de­te 1965 konn­te Pas­tor Kor­te sei­ne Gemein­de aus der alten in die gro­ße neue Kir­che füh­ren. Am 30. Juli 1966 kon­se­krier­te Weih­bi­schof Dr. Paul Nord­hu­es das neue Got­tes­haus, das als moderns­ter sakra­ler Rund­bau der Erz­diö­ze­se Pader­born bezeich­net wur­de. Das Bau­werk des Archi­tek­ten Aloys Sonn­tag basiert auf Ideen von Gott­fried Böhm. Kurz vor Weih­nach­ten 1971 krön­te ein Gerichts­en­gel mit Posau­ne (3 Meter hoch, 10 Zent­ner schwer) den neu­en 30 Meter hohen Kirch­turm. Die­ser war als Rund­turm, frei­ste­hend, neben dem Kir­chen­ge­bäu­de errich­tet worden.

Die durch­lich­te­te Kup­pel über dem Altar zeich­net sich nach außen ab und ver­deut­licht den Stand­ort des Alta­res. Ver­schie­de­ne Bron­ze­ar­bei­ten, wie der Altar, die Taber­na­kel­säu­le, eine Madon­na, der Oster­leuch­ter, und der Ambo stam­men auch aus der Werk­statt des Künst­lers Josef Baron. Die raum­prä­gen­den Glas­ma­le­rei­en in den hohen Licht­ga­den sind Arbei­ten von Georg Meis­ter­mann, einem bekann­ten deut­schen Maler.

Gemein­de­le­ben

Am 03. Okto­ber 1993 wur­de Rein­hard Lenz in der Gemein­de als neu­er Pfar­rer ein­ge­führt. Er wirk­te hier bis zum 20. Okto­ber 2019.

Zahl­rei­che Grup­pen prä­gen das Leben der Gemein­de, die im Jahr 2002 in den Pas­to­ral­ver­bund Hüt­ten­tal-Freu­den­berg ein­ge­glie­dert wur­de. Sitz des Lei­ters war die Pfar­rei in Weidenau.

Ein Pfarr­ge­mein­de­rat und der Kir­chen­vor­stand prä­gen gemein­sam mit dem Seel­sor­ge­team das Gemein­de­le­ben und freu­en sich über Lai­en, die sich engagieren.

1969 fei­er­te der ers­te “ech­te” Sohn der Pfarr­fa­mi­lie, Bern­hard Hom­bach aus Hohen­hain, in der Freu­den­ber­ger St.-Marien-Kirche sei­ne Pri­miz. Die gan­ze Gemein­de freu­te sich und war stolz auf “ihren” Pries­ter. Bern­hard Hom­bach ist heu­te Bischof eme­ri­tus in Nica­ra­gua, wo er im April 1995 zum Bischof geweiht wor­den war, nach Sta­tio­nen in Nige­ria und Venezuela.

Aus­sen­an­sicht

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Innen­an­sicht

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Innen­an­sicht

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