Unter dem Mot­to “Paris und Vene­dig des 17./ 18. Jahr­hun­derts” spie­len The­re­sia und Chris­ti­an Stahl Barock­mu­sik aus Paris und Vene­dig und las­sen den Klang zwei­er Orte leben­dig wer­den. Sie kon­tras­tie­ren die kon­ser­va­tiv-anmu­ti­ge Musik Frank­reichs mit dem sei­ner­zeit neu­en dra­ma­ti­schen Stil Ita­li­ens. Lud­wig XIV. hol­te die bes­ten Musi­ker Frank­reichs nach Paris, um eine inti­me, fili­gra­ne und wahr­haft fran­zö­si­sche Kam­mer­mu­sik zu pfle­gen. Die kar­ne­vals­ver­wöhn­ten Vene­zia­ner dage­gen pfleg­ten eine „neue Musik“: expe­ri­men­tier­freu­dig, aus­drucks­stark und vol­ler Affek­te! Wel­cher Stadt gebühr­te der Vor­tritt? Kla­rer Fall: Paris! … oder doch Venedig?

Das Duo „La Vigna“ musi­ziert sei­ne span­nungs­ge­la­de­nen Inter­pre­ta­tio­nen stets mit ele­gan­ter, tän­ze­ri­scher Leich­tig­keit. Die sel­te­nen Instru­men­te The­or­be — das größ­te Instru­ment der euro­päi­schen Lau­ten­fa­mi­lie — und vir­tuo­se Block­flö­ten wie die Voice-Flu­te oder Gan­as­si-Flö­te zau­bern einen Klang, der die See­le berührt. Der Ein­tritt zum Kon­zert am 25. Okto­ber um 17.00 Uhr in St. Joseph beträgt 15 €, ermä­ßigt 10 €.