Sie­gens Katho­li­ken pil­ger­ten tra­di­ti­ons­ge­mäß am Kar­frei­tag zum Wall­fahrts­ge­län­de Ere­mi­ta­ge. In sei­ner Anspra­che wäh­rend der Kar­frei­tags­an­dacht vor dem Frei­al­tar deu­te­te Pas­tor Lukas Schrö­der das Pas­si­ons­lied “O Haupt voll Blut und Wun­den” und bezog es auf die Situa­ti­on der heu­ti­gen Menschen.

Paul Ger­hardt schrieb den Text 1656 und er sei Aus­druck einer gewalt­tä­ti­gen Zeit gewe­sen, die gera­de den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg hin­ter sich hat­te. Jesus selbst habe das größ­te Leid erfah­ren, daher kön­ne er die Men­schen durch tiefs­te Dun­kel­hei­ten, selbst im Ster­ben begleiten.