Fünf ver­schie­de­ne Far­ben lagen am vier­ten Jah­res­tag des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne auf dem Altar der Kryp­ta der St. Micha­el-Kir­che Sie­gen. Sie bil­de­ten die Flag­gen der Ukrai­ne und Russ­lands. Pas­tor Lukas Schrö­der mach­te direkt am Beginn deut­lich, dass nicht gegen irgend­je­man­den gebe­tet wird, son­dern für Etwas: Ein Ende des Krie­ges und Frie­den in der Ukrai­ne. Ein kraft­vol­les Zei­chen der Ver­bin­dung zwi­schen bei­den Natio­nen auf dem Altar war eine bren­nen­de Ker­ze – in der Hoff­nung, dass Jesu Licht den Krieg über­win­den möge.

Tetya­na Fischer von der ukrai­nisch-katho­li­schen Gemein­de sprach von ermu­ti­gen­den Licht­mo­men­ten der Hil­fe für die Betrof­fe­nen in der Ukrai­ne und bedank­te sich für die tat­kräf­ti­ge mate­ri­el­le und spi­ri­tu­el­le Unter­stüt­zung der Sie­ge­ner Bevöl­ke­rung in den ver­gan­ge­nen Mona­ten. Deka­nats­kir­chen­mu­si­ke­rin Hel­ga Maria Lan­ge gestal­te­te den Got­tes­dienst gemein­sam mit einer Solis­tin musi­ka­lisch. So erklang auch ein gesun­ge­nes Frie­dens­ge­bet in ukrai­ni­scher Sprache.