„Hier fängt Zukunft an“ – so lau­tet das Leit­wort der aktu­el­len Fastenaktion.

Zukunft?

Ach, das Schwe­re,
Nebel, Wol­ken
Ängs­te
doch gin­gen!
Ach, dass Wär­me, Licht,
Soli­da­ri­tät und Leich­tig­keit
Doch kämen!

(nach Chris­ti­na Brudereck)

 

Die meis­ten ken­nen die­se Gedan­ken an sich selbst: Sor­gen und Zwei­fel nagen mehr an uns in der aktu­el­len Zeit. Mir hel­fen in die­sem Sor­gen­ka­rus­sell drei Gewohnheiten:

  • Der Blick in die Natur, die Schöp­fung Got­tes: so unwirt­lich im Win­ter und doch kämp­fen sich zar­te Pflan­zen durch das Erd­reich, durch die Stei­ne. Dür­re wan­delt sich zum Leben!
  • Der Blick auf die Begeg­nun­gen mit Men­schen in armen Län­dern, die trotz schwe­rer Lebens­be­din­gun­gen eine tie­fe Fröh­lich­keit und Leich­tig­keit aus­strah­len. Mise­re­or stellt uns die­ses Jahr wie­der Men­schen vor Augen!
  • Der Blick in mein Herz, in dem lei­den­de Men­schen hier ihren Platz haben. Men­schen, für die ich oft stell­ver­tre­tend bete – die mich tra­gen mit ihrem „Aber, ich will leben!“ dem Suchen nach Hoff­nung! Men­schen, für deren Ver­trau­en ich unend­lich dank­bar bin.

Gott, du Schöp­fer aller Din­ge,
wir dan­ken dir für unse­re Hän­de,
unse­ren Ver­stand und
unser Herz.
Du traust uns zu, dass wir
gestal­ten,
ver­än­dern,
Neu­es wagen.
Schen­ke uns offe­ne Augen für das,
was wir geschafft haben,
und offe­ne Her­zen,
für unse­re Mit­men­schen nah und fern.
Amen

 

Irm­trud von Plettenberg

Gemein­de­re­fe­ren­tin