In das Jahr 2025 star­te­te der Kam­mer­chor Wei­den­au mit Pro­ben für das Pas­si­ons­or­a­to­ri­um „Das Sühnop­fer des neu­en Bun­des“ von Carl Loe­we. Durch roman­tisch gefärb­te Ari­en der Solis­ten, die sich mit dra­ma­ti­schen Pas­sa­gen des Cho­res abwech­sel­ten, und unter Mit­wir­kung der Came­ra­ta Instru­men­ta­le Sie­gen konn­te man Ende März eine sehr leben­di­ge und ergrei­fen­de Ver­to­nung der Lei­dens­ge­schich­te Jesu erle­ben. 

Musi­ka­lisch bunt gestal­te­te sich das Som­mer­kon­zert im Juni. Zum Hei­li­gen Jahr „Pil­ger der Hoff­nung“ wur­den unter dem Titel „So weit wie der Hori­zont“ Sopran- und Chor­wer­ke ver­schie­de­ner Kom­po­nis­ten, unter ande­rem von Joseph Haydn, Felix Men­dels­sohn-Bar­thol­dy, Alex­and­re Guil­mant und John Rut­ter, prä­sen­tiert. Nament­lich sei­en die Mit­wir­ken­den Manue­la Mey­er (Sopran) und Hye­joung Choi (Orgel und Flü­gel) erwähnt.

Mit­te Dezem­ber stand das gro­ße Chor- und Orches­ter­kon­zert zu Advent und Weih­nach­ten auf dem Pro­gramm wie­der­um unter Lei­tung von Deka­nats­kir­chen­mu­si­ke­rin Hel­ga Maria Lan­ge. Musi­ka­li­schen Schwer­punkt bil­de­ten das Magni­fi­cat von Fran­ces­co Duran­te und das Ora­to­rio de Noël von Camil­le Saint-Saëns. Auch bei die­sem Kon­zert wirk­te die Came­ra­ta Instru­men­ta­le Sie­gen mit; die Zuhö­rer kamen dar­über hin­aus in den eher sel­te­nen Genuss künst­le­ri­schen Har­fen­spiels durch die Mit­wir­kung der Har­fe­nis­tin Val­eska Gleser.

Übri­gens soll­te auch das Gesel­li­ge im Chor­le­ben nicht feh­len. So gab es zwi­schen allem Musi­zie­ren Aus­flü­ge in die Gas­tro­no­mie, sowie vor der Som­mer­pau­se ein selbst­in­sze­nier­tes abend­li­ches Buf­fet im Hof des Pfarrheims.

Neben den Kon­zer­ten wirk­te der Kam­mer­chor in Mes­sen mit. So gestal­te­te er die Kar­frei­tags­lit­ur­gie mit, sowie am 9. Novem­ber die Mes­se zum Kirch­weih­fest und zum Pries­ter­ju­bi­lä­um von Bischof Cle­mens, außer­dem die Weih­nachts­mes­se am zwei­ten Weihnachtsfeiertag.

Mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len Jah­res­ab­schluss bil­de­te das Offe­ne Sin­gen von Weih­nachts­lie­dern zusam­men mit der Grup­pe „Neu­es Geist­li­ches Lied“. Aus­drück­li­cher Dank gilt der hier­bei mit­wir­ken­den Ole­na Slo­bo­dy­s­ka, die mit ihrem solis­ti­schen Gesang ukrai­ni­scher Weih­nachts­lie­der die Zuhö­rer­schaft ver­zau­ber­te. Gleich­falls ein gro­ßes Dan­ke­schön den zahl­rei­chen (mit­sin­gen­den und groß­zü­gig spen­den­den) Gäs­ten. Denn am Ende die­ser Bene­fiz-Ver­an­stal­tung konn­ten 1.812,14 € an das Kin­der- und Jugend­hos­piz Bal­tha­sar über­ge­ben werden.

Bert Hes­se (Chor­spre­cher)