Mit „einem Stück Pfäl­zer Lebens­art in Form eines guten Wei­nes“ dankt Erz­bi­schof Udo Mar­kus Bentz den Mit­glie­dern der Pfarr­ge­mein­de­rä­te und Kir­chen­vor­stän­de. Ver­wal­tungs­lei­ter Peter Grot­mann und Pfar­rer Karl-Hans Köh­le über­reich­ten jetzt den Mit­glie­dern des Kir­chen­vor­stan­des Christ­kö­nig das Geschenk des Erz­bi­schofs (Foto).

Auch die bei­den ande­ren Kir­chen­vor­stän­de (Hei­li­ge Fami­lie und Johan­nes der Täu­fer) und die drei Pfarr­ge­mein­de­rä­te dür­fen sich über den Wein aus der Pfalz freu­en. Die Pfalz ist die Hei­mat von Erz­bi­schof Bentz. Für die Gre­mi­en geht im Novem­ber die Wahl­pe­ri­ode zu Ende, es ste­hen Neu­wah­len an (s.u.).

„Sie haben sich ein­ge­bracht, bera­ten, ent­schie­den, mitgedacht…Ihr Enga­ge­ment ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit – und doch eine tra­gen­de Säu­le unse­res kirch­li­chen Lebens“, schreibt der Bischof. Und wei­ter: „Wir brau­chen Sie! Wir brau­chen Män­ner und Frau­en des Glau­bens, die Ver­ant­wor­tung direkt und lokal in ihren Orten über­neh­men und mit Herz und Tat­kraft das Mit­ein­an­der die­ser Gemein­den prägen“

Abschlie­ßend schreibt der Erz­bi­schof: „Ich bin dank­bar, dass es Sie gibt – als Chris­tin­nen und Chris­ten, als Räte und Vor­stän­de, als Men­schen des Glau­bens. Blei­ben wir im Gebet verbunden.“

Ab Mit­te Okto­ber: Wah­len zum Kir­chen­vor­stand und zum Rat der Pfarreien

In der Zeit vom 10. Okto­ber bis zum 9. Novem­ber haben alle Gemein­de­mit­glie­der die Gele­gen­heit, an den Wah­len zu den Kir­chen­vor­stän­den unse­rer drei Pfar­rei­en Christ­kö­nig, Hei­li­ge Fami­lie und Johan­nes der Täu­fer sowie zum Rat der Pfar­rei­en teil­zu­neh­men. Die Wah­len wer­den zum ers­ten Mal digi­tal durch­ge­führt, zugleich haben alle die Mög­lich­keit, per Brief­wahl Ihre Stim­me abzugeben.

Inzwi­schen haben sich 24 Damen und Her­ren für die Kir­chen­vor­stän­de und 11 Per­so­nen als Kan­di­da­ten und Kan­di­da­tin­nen für den Rat der Pfar­rei­en auf­stel­len las­sen. Sie fin­den die­se Kan­di­da­ten und Kan­di­da­tin­nen auf der Inter­net­sei­te unse­res Pastoralen Rau­mes: www.pr-si-fr.de/2025/08/11/veroeffentlichung-der-vorschlagslisten-zu-den-gremienwahlen-im-herbst-2025/

Die Kir­chen­vor­stän­de wer­den für vier Jah­re gewählt. Sie sind das Gre­mi­um der Ver­mö­gens­ver­wal­tung und hat ins­be­son­de­re einen Haus­halts­plan zu erstel­len sowie einen Jah­res­ab­schluss auf­zu­stel­len und zu ver­öf­fent­li­chen. Zu ihren Auf­ga­ben gehö­ren Fra­gen der Immo­bi­li­en­ver­wal­tung und des nicht­pas­to­ra­len Personals.

Der Rat der Pfar­rei­en wird eben­so für vier Jah­re gewählt, besteht aus ins­ge­samt neun gewähl­ten Mit­glie­dern aus den drei Pfar­rei­en sowie Mit­glie­dern des Seel­sor­ge­teams und wei­te­ren Beru­fe­nen. Er ver­bin­det zwei Funk­tio­nen, wie sie in den Dekre­ten des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils grund­ge­legt wur­den. Er berät auf Ebe­ne des Pastoralen Rau­mes die Lei­tung in den die­ser zukom­men­den Auf­ga­ben und wirkt so an der gemein­sa­men Lei­tung mit. Zugleich ist er das vom Erz­bi­schof aner­kann­te Organ im Sin­ne des Dekrets über das Apos­to­lat der Lai­en auf Ebe­ne des Pastoralen Rau­mes. In die­ser Funk­ti­on fällt er Ent­schei­dun­gen in allen Berei­chen, die dem Apos­to­lat aller Gläu­bi­gen zuge­ord­net sind. Er beschließt im Ein­ver­neh­men mit dem Seel­sor­ge­team die ver­läss­li­chen Orte für Eucha­ris­tie und Sakra­men­te sowie die dia­ko­ni­schen und mis­sio­na­ri­schen Schwer­punk­te und Maß­nah­men. Er bestärkt und initi­iert die Bil­dung von loka­len und the­ma­ti­schen Gemein­de­teams, sorgt für ihre Beauf­tra­gung und wirkt in Abspra­che mit den Kir­chen­vor­stän­den auf die Zur­ver­fü­gung­stel­lung eines ange­mes­se­nen finan­zi­el­len Betrags mit eige­ner Bud­get­ver­ant­wor­tung hin, sichert deren Arbeits­wei­se und orga­ni­siert ihre Ver­net­zung unter­ein­an­der und in den Rat der Pfarreien.

Das Seel­sor­ge­team