Der Sommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Die Schöpfung bringt vielerlei Früchte hervor. Es tut gut, ein wenig Abkühlung im Wald zu finden. Gerade in der Urlaubszeit suchen wir die Natur, um aufzutanken.
Vor 800 Jahren schrieb der hl. Franziskus – bereits schwer erkrankt – eine Hymne auf die von Gott ins Leben gerufene Schöpfung. In ihr lobt er Gott und pflegt zugleich einen geschwisterlichen Umgang mit der Natur. Er lädt alles Geschöpfliche ein, mit in diesen Lobgesang auf Gott einzustimmen.
Dieses Gebet wurde oft vertont und wir kennen es in Deutschland als Sonnengesang. Wer den Text nachlesen möchte, gerne im GL 19,2. Wenn ich am frühen Morgen in den Wald rund um die Eremitage gehe, inspirieren mich die Vögel und Schmetterlinge, der Geruch des Waldes…. Die Seele kann aufatmen.
Ich wünsche Ihnen Momente, in denen auch Ihre Seele aufatmen kann. Manchmal reicht ein kleiner Spaziergang in der Natur.
Pace e bene
Sr. M. Lea
Foto: Sonnengesang des hl. Franziskus, Fensterbild in San Damiano, Assisi (I)

